IG Spur 1 Module

Rhein-Neckar

Die Märklin Köf 2 stand schon lange auf der "Sanierungs-" Liste ...

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Die IVk wurde 2016 auf Lenz Decoder mit USP (das "fast" intelligente PowerPack-System) umgerüstet und hat nun ganz wesentlich verbesserte Fahreigenschaften.
Vgl. a. Galerie 2017 I, ca. Ende erstes Drittel.

Trotz gewisser Nachteile (s.a.u.) wurde jetzt die Köf 2 von Märklin auch auf Lenz-USP umgerüstet und bringt nun ebenfalls verbesserte Fahreigenschaften, ganz besonders im Langsamfahrbereich und über Weichen.

Die Nachteile von Lenz-USP nochmal:
- kein Break on DC (Blocksystem, Märklin Bremsstrecke)
- kein Motorola
- im Pufferbetrieb sinkt die Spannung an den Ausgängen schlagartig auf ca. 7,3 V ab
- gedimmte Ausgänge werden nicht gepuffert
- einpolige Trennstellen bei Halteabschnitten werden überfahren
- PowerPack recht teuer, keine eigenen Sounddecoder (-> Susi Module von Uhlenbrock/Dietz)
- umfangreiche, komplizierte und umständliche Programmierung über einzelne CV bei Decoder und Soundmodul
- gelegentliche Kompatibilätsprobleme mit der Intellibox
- die serienmäßig ausgestatteten Spur 0 Loks haben besseres Pufferverhalten (Ruckfreier Übergang, noch bessere Signalübertragung bei Unterbrechungen)

Die Vorteile (weswegen auch umgerüstet wurde):
- hochempfindlicher Signalempfang -> absolut sicherer Betrieb, auch wenn beide Schienen/Räderseiten stark verschmutz sind
- sofortiges Anhalten, wenn das Digitalsignal ausbleibt, also bei Notstopp oder Kurzschluss.

Ungewöhnlich, aber eigentlich nicht schlecht:
Hält man mit der Lok an und diese kommt dann wegen Schmutz an einer Stelle stromlos zum Stehen, dann beginnt die Lok von alleine zu kriechen, und zwar so lange, bis wieder über beide Schienen sicherer Kontakt besteht. Das Kriechen hört natürlich auch auf, wenn der Stromspeicher leer ist. Aber das kann wegen der hohen Kapazität schon recht lange dauern. Und: je nach Digitalzentrale ist das Kriechverhalten unterschiedlich zwischen Unterbrechungen an der linken und rechten Schiene.

Zum Einbau in die Köf gelangten:
H0 Decoder Gold +, Power 3, Intellisound 4 (32504) und ein Handylautsprecher (LSmini von uns).
Platzmäßig gab es im Vorbau keinerlei Probleme.

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Um die Helligkeit der Stirnlampen im Pufferbetrieb konstant zu halten, mussten die Birnchen gegen LED getauscht werden. Links im Bild das originale Birnchen, rechts die leere Steckfassung, daneben ein fertiger LED-Einsatz und oben ist dieser bereits in die Fassung eingesteckt. Anschluss dann über 5V Festspannungsregler.
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Im Bild oben (vlnr):
- Die verwendten Teile: warmweisse SMD LED 0603, Kartondeckel 0,3 mm und die Klemmplatte aus Karton 1,0 mm
- zunächst werden beide Kontaktfahnen der LED verzinnt und dann die LED mit Sekundenkleber auf den Deckel geklebt
- jetzt mit angelöteten Drähten
- die Klemmplatte druntergeklebt und die Drähte zu einer kleinen Öse gebogen
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Der Lautsprecher bekam einen quaderförmigen Resonanzkörper und fand bequem hinter der Pufferbohle Platz.
Auch mechanisch wurde die Köf überarbeitet, was aber im Bericht "Tipps" gezeigt wird, weil das auch ohne USP-Umbau Gültigkeit hat.

Hier ein 2-minütiges Handyvideo mit einer langsamen Rangierfahrt über Weichen.


Die Fertigstellung der Straßenbahn nähert sich dem Ende
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Der Autor dieser Zeilen nannte als Kind jede Straßenbahn "Bimm-Bimm".
In diesem Clip (0:59) macht sie das auch ... :-)
Anm.: aus unbekannten Gründen läuft obiger Clip auf manchen Browsern/Betriebssystemen nicht. Dann bitte diesen mal probieren.
Die automatische Pendelzugsteuerung läuft derzeit noch über die Fahrstraßensteuerung einer separaten SC7.

Rainer hatte als Gastlok die V 36 von Dingler dabei.
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Das Ventilspiel am Motor kann man in diesem Clip (0:19) verfolgen.
Auch dieser Clip läuft wohl unter manchen Browsern/Betriebssystem nicht. Wir suchen da noch nach einer Lösung.

Der "Bergbau" zeigt erste Erfolge
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Die Felsengestaltung und Begrünung ist längst noch nicht abgeschlossen ...


Märklin E 18
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Fast unverändert gerade dem Karton entnommen. Nur die Leitern mussten enger gesetzt werden, denn sonst hätte die Lok von der Breite her nicht in unsere IG-Transportkisten gepasst.
Eindruck der ersten Sekunden: sehr schönes Modell, aber alles verdammt laut ... :-)))
(Pantobewegung, Fahrdrahtkontakte, Lüfter und Fahrgeräusch)
Also schaunmermal, wird schon werden ...


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Zum Montieren der Zurüstteile löst man am besten die Pufferbohle
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Auch wenn die Leitern ganz nach innen gesetzt sind, fluchten sie nicht immer sauber mit den oben drüber liegenden Griffstangen
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Kürzt man den Haltewinkel um ca. 1 bis 1,5 mm, lässt sich die Leiter sauber an den Griffstangen ausrichten
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Die Treibradsätze sind in zwei Drehgestellen zusammengefasst. Innerhalb des Drehgestells haben sie dann noch recht viel Seitenspiel, was vermutlich dem 1.020-er Radius geschuldet ist.
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Dadurch ergibt sich im geraden Gleis ein maximales Seitenspiel von +/- 10 mm. Das führt zu besonders hoher Überpufferungsgefahr, insbesondere bei geschobenen Wagen.
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Vielleicht ist den Märklinleuten das Seitenspiel dann auch etwas zu groß geworden, denn man hat zu einer bisher nicht bekannten Maßnahme gegriffen und das Seitenspiel durch stark gefederte Stifte aus Kunststoff gedämpft, die von innen (wie "Picker") auf den Spurkranz drücken. Das kostet Reibung und erfordert natürlich Schmierung (ist allerdings nicht als Schmierpunkt auf S. 40 der BA vermerkt).
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Die Stromaufnahme erfolgt über Halbachsen und Kugellager in den Achshalterbuchsen. Erfreulicherweise hat man zusätzlich Bronzeschleifer auf die Achsen gelegt und erreicht so einen niederohmigen Übergang für die Stromaufnahme. Wegen dieser aussenliegenden Federn wurden die zur nachträglichen Begrenzung des Seitenspiels üblichen Clipsscheiben innen aufgesteckt (hier 2 x 2 x 1,0 mm, auf der führenden Achse 2 x 1,2 und 2 x 1,0 mm). Testfahrten werden jetzt ergeben, welche Mindestradien noch gut durchlaufen werden. Die "Kunststoff-Picker" wurden übrigens abgezwickt.
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Bei laufendem Rad auf dem Rollenbock die Radreifen mit feinem Sandpapier anschleifen und mit Verdünner + Q-Tipps säubern. Es wurde bewusst das etwas dunklere RAL 3004 genommen. Und später sogar noch einen Hauch Schwarz drüber (Foto s.u.). Die Vorläufer wurden zum Lackieren ausgebaut (5 Schrauben incl. Pufferbohle).

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10 Bodenschrauben und die (in bei unserem Modell ungünstig verstaute) Kabelverbindung zum Dach lösen und man hat das übersichtliche Innenleben vor sich. Links wurde schon die Trennwand und das Zuggestänge rausgeschraubt, um den Panto für die Alterung ausbauen zu können.

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Werkseitig ist für Schlusslichter praktisch (fast) alles schon vorhanden. Vermutlich wurde das aber wegen zu wenig Aux Ausgängen zugunsten der Telex geopfert. Ist eine Rangierkupplung für eine Streckenlok aber wirklich wichtiger?
(Über eine Zusatzplatine hätte man das aber auch anders lösen können; ähnlich wie beim Führerhauslicht, welches mit den Stirnlampen teilweise gekoppelt ist)
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Auf den linken Lötpad musste nur eine Bronzefeder gelötet werden. Das Kabel für das Schlusslicht liegt bereits bis zum Decoder (endet dort aber blind).
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Diese Duo LED eignen sich recht gut. Aufpassen: im linken Teil vom PCB fehlt die Leiterbahnverbindung zwischen Red und WHT; man sieht das schon am dicken Lötbatzen ab Werk ;-)
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Die Kathode von Rot wird per Kabel angeschlossen
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Bei den Vorwiderständen muss nichts geändert werden (2x 10k wird auch für rot genutzt). Rot wurde dann noch auf 30 gedimmt (CV 125 und 128).
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Die beiden neuen LED Anschlüsse werden auf der Decoder-Trägerplatine auf AUX 3 und 4 gelegt, die von der Telex her frei geworden sind. Die beiden Leiterbahnen zur Telex-Elektronik werden aufgetrennt und können im Bedarfsfall leicht wieder gebrückt werden.
Michael machte noch den Vorschlag, das vereinfachte Zugschlusssignal zu berücksichtigen.
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In diesem Fall brennt nur ein Schlusslicht. Der Brückenstecker lässt sich dazu mit einer Pinzette durch die geöffnete Führerhaustür umstecken. Da das Gehäuse aus Metall ist, dabei sicherheitshalber die Fahrspannung abschalten.

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So sieht eine verlorene Bremssohle aus. Wir fanden sie glücklicherweise im Gleis; an der Lok war es noch garnicht aufgefallen.


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Der Panto und die Dachleitungen wurden leicht gealtert. Auch die silbernen Fensterrahmen der Türen und der äusseren Maschinenraumfenster wirkten zu glänzend und wurden abgetönt. Dazu am besten die Türen ausbauen. Alle Scheiben werden von innen herausgedrückt (geht teilweise aber recht schwer).
Streng genommen dürfte der Deckrahmen um das Fenster herum auch blau gewesen, wie auf dem Foto von Ralph links oben an der Tür zu erkennen ist. Zumindest ist dort nichts breites Silbriges ...k m8354071buul



Und noch einige Eckpunkte:
- ungefederte Achsen -> hohe ungefederte Masse (ca. 6,2 kg) -> sehr harte Schläge an Schienenstößen und Herzstücken
- sparates Ergänzungsblatt zum Thema "Abschmieren". Nach je 10 Betriebsstunden, Begründung: hohes Lokgewicht. Aber etwas unklar, denn die Lok hat ja gekapselte Kugellager, die keine Schmierung benötigen und die Stromabnahmefedern sind gewichtsunabhängig zu schmieren. Ausserdem soll die komplette Lok geöffnet werden, um die Lagerpfannen neben dem Drehzapfen zu schmieren. Mit einer langen Nadel sind diese Stellen aber auch von unten erreichbar
- bruchempfindlicher Handlauf an der Front (Halter aus Kunststoff)
- unpassender Sound (Schaltwerk klingt nach E 10)
- "unhandlicher" Decoder (keine neuen Sounds aufspielbar, viele Werte nicht einstellbar, umständliches Programmieren)
- viele Zusatzplatinen. Und die für die Pantos stört sogar das Programmieren (-> Zusatzschalter  im Lokboden)
- recht große Typenvielfalt (ÖBB, DRo, Ep. 3, Ep. 4. Aber warum fehlt DRG ? Spätere Sonderserie aus Überbeständen ???)
- Farbgebung "frisch aus dem AW" (-> Geschmacksache)
- sehr gutes Finish
- gute Detailierung (einige Schraubennachbildungen, vor allem im Dachbereich, sind nicht vollständig ausgeformt. Im Dach gibt es einige kleinere Spalten bei den Aufbauten)
- sehr gute Fahreigenschaften
- Bremsbacken, Sandfallrohre usw. aus Kunststoff (-> kein Verbiegen, keine Kurzschlussgefahr)
- gute Zugänglichkeit aller Baugruppen; alles mit gut platzierten Verschraubungen verbunden

Fazit: empfehlenswert (trotz des Fauxpas mit den blanken Radreifen und dem fehlenden Schlusslicht)

Demnächst folgen sicher noch Anlagenfotos von der E 18.


Inzwischen ist auch eine Wunder-Bügelfalte in Mannheim eingetroffen. Wegen einer Beinahe-Katastrophe zunächst eine Detailaufnahme.
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Die Schleifleisten haben einen Höhenunterschied zu den seitlichen Hörnern ... :-(((
Warum ???
Es ist nicht nur der Höhenversatz unerklärlich, sondern die 4 überstehenden Blechstreifen reissen auch noch unweigerlich die Oberleitung runter, sobald auf einer Weiche (usw.) ein Fahrdraht seitlich zugeführt wird ... :-(((
Und der Panto dürfte dabei auch ableben.
Jetzt sind also erst mal Trennscheibe und Lötflamme gefragt.
Mehr dann später in unserer Rubrik "... Tipps ..."
Lothar 10.2017
Lothar hatte diese Parade organisiert und im Bild festgehalten

Dirk hat die Köf 2 in Epoche 6 umlackiert
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... Galerie wird fortgesetzt !

10.2017.ab