IG Spur 1 Module

Rhein-Neckar

Zum Jahreswechsel wurde ein ETA 150 in Mannheim stationiert
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Zwar nur noch in Ep. 4 als 515 zu bekommen, macht er sich dennoch bestens auf den Pendelfahrten nach Worms. Die Vorhänge wirkten zu dominant, nicht nur von der Farbe her, sondern auch weil die beim Vorbild hinter das Fenster zurücktretende Halteklammer doch zu weit in das Sichtfeld ragte. Und da beim Vorbild Vorhänge nur ganz selten von aussen zu sehen waren, wurden sie kurzer Hand ganz entfernt.
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Das Dach in einem sehr hellen Grau gefiel nicht so sehr. Das Vorbild mit dieser Nummer existiert noch in Bochum-Dahlhausen und trägt ein dunkleres Grau. Im Endeffekt gefiel dann aber Aluminumgrau am besten. Auf den Fotos kommt aber durch den Lichteinfall das Silbrige nicht so deutlich rüber.
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Das Zerlegen zum Bevölkern ging über gut zugängliche Bodenschrauben. Die 4 durch den Toilettenraum führenden Kabel wurden durchtrennt und mit Steckverbindern versehen, um Lötarbeiten in der Decoderwanne (braucht dann nicht geöffnet werden) zu ersparen
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Wegen des langen Drehzapfenabstandes ist der ETA ein ganz heisser Kandidat beim Überpuffern. Für das Aufsetzen der vergrößerten Pufferteller war schon lange mal eine Alternative auf der Agenda. Vor allem bei der 103 und den TEE-Wagen gab es wegen der Gummiwülste keinen Platz für den Telleraufsatz. Diese oben gezeigte Quertraverse aus 0,8-er Plexi wird auf einer Seite in die Puffer gehängt und hat als Aufkletterschutz unten noch ein kleine Lasche. Unterschiedliche Tellerdurchmesser werden auch besser verkraftet bzw. können beim Lasern problemlos berücksichtigt werden. Beim ETA hat es auch in den direkten Gegenbögen bei 2321 bestens geklappt.
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Die Rollen-Böcke (vgl. Galerie 2016 II) sind jetzt lieferbar. Bauanleitung hier als pdf. Im Foto die Schmalspurversion für 1e.

Für den Tegernsee Zug konnte eine Pein "V65" beschafft werden
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Holger brachte zum Januar Fahrtag seine neue E 44.5 von Kiss mit
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Ein sehr schönes, interessantes Modell. Die Decodereinstellungen ermöglichen sicher noch breite individuelle Entfaltungsmöglichkeiten und auch an den glänzenden Radreifen wird nicht unbedingt jeder dran vorbeikommen ... :-)
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Finish und Fahreigenschaften sind auf jeden Fall topp.

Für die Erweiterung der Kulissenlandschaft hinter den Hauptbahnhof ensteht eine Straßenbahnstrecke
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Die Pflastergleise sind schon mal fertig. Da es sich um Meterspur (32 mm) handelt, wird der Bau der Gleise demnächst in der Schmalspurgalerie näher beschrieben.



Ende Januar fanden die ersten Hbis 299 den Wag nach Mannheim. Da ist MBW sowohl bei der Modellauswahl, als auch bei der Umsetzung ein sehr guter Wurf gelungen, insbsondere auch beim Preis-Leistungsverhältnis.
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Eckpunkte:
- Aufbau als einteilger Kunststoffkasten, stabil, verzugsfrei und ohne Einfallstellen, zahlreiche angesetzte Teile, u.a. die 4 Ecksäulen (geschickt gelöst wegen der seitlichen Profilierung)
- saubere Lackierung sowie lupenscharfe, weitgehend plausible und umfangreiche Beschriftung
- Chassis aus Kunststoff, ebenfalls verzugsfrei und sehr stabil ausgeführt, am Ende je eine Metallplatte als Gewicht, KK Kulisse o.B. und in stabiler Höhenführung
- Radsätze nach "Hübner"-Norm (schade, dass W. Hübner von dieser Ehre nichts mehr erfahren durfte), saubere 3-Punkt-Lagerung, keinerlei Laufprobleme, Rest s.u.

Nachfolgend, was an Kleinigkeiten auffiel, wenn an Wagen auch Freude für Details hat.
Und man muss ja auch ein wenig  zum Basteln haben ... :-)
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Streng genommen muss hinter die "gewogen"-Abkürzung noch das Aw-Kürzel, sofern eine Datumsangabe vorhanden, oder eben kein Datum. Bei den Gattunsgzeichen hat man den falschen Font erwischt. Wir werden da mal Versuche mit Abziehbildern zum "Übertünchen" anstellen. Den Rest macht dann eine Alterung.
Die Gravur der Bremsbacken ist sehr einfach und bei den Federpaketen sogar falsch (unten fehlen "eineinhalb" Lagen und oben müssen sie in die Schaken reingehen, nicht drüber). Und sie sie sollten auch das Achslager berühren ...
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Auf der Seite mit dem Pendellager stimmt die Anzal der Federstreifen. Der Abstand lässt sich wegen der Pendellagerung nicht wesentlich verkleinern.
Die Bremsschläuche passen optisch überhaupt nicht (zu dünn, keine Halterung, statt dessen eine "verlorene" Mutternachbildung). Die Bremsbacken stehen recht weit von den eh etwas zu großen Rädern ab.
Radsatzdaten:
D = 30,0 (richtig wäre 28,8)
Spurkranzhöhe 2,1 mm (K+K machen nur noch max. 1,8)
Schräge (aussen) und Ausrundung nach NEM
Radbreite 6,0 mm (Sprurkranz 1,5 breit)
Radsatzinnenmaß 40,1 mm
Achslänge 64,0 mm, Kugellager 3 x 8
ordentlicher Rundlauf

Bei einem Wagen wurden testweise die Spurkränze auf 1,5 mm abgedreht. Es gab weder Entgleisungen noch einen unruhigeren Lauf auf Herzstücken.
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Der Mittelholm mit der Verriegelung der Türen ist separat aufgesetzt; die schwarzen Achsen aus Stahl extra eingesetzt. In der Großserie nicht machbar, aber in der Hobbywerkstatt noch möglich: die Stirnseite gehört noch zur Tür wird deshalb noch silbern eingefärbt. Die Eckholme sind bis zum unteren Ende silbern und sollten das aber nur bis zur Unterkante der Tür sein. Die Griffe sind aus Metall und sehr stabil. Beim Vorbild sind sie seitlich an der Türkante festgeschweisst, was sich aber formentechnisch im Modell nicht realisieren lässt. Auf die "Rosetten" auf der Türfläche hätte man aber verzichten können, da die Wandstärke eh ausreichend bemessen ist.
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Quelle: (sehr gute) Homepage von André Schulz, Wiedergabe in nicht kommerzieller Hinsicht gestattet.
Sehr empfehlenswert bei Güterwagenthemen ist auch die Dybas Homepage , die von Dietmar Lehmann mit sehr viel Engagement und Sachkenntnis geführt wird. Eine Fundgrube. Lesenswert auch der Bericht über eine Stirnkippanlage !
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Der Bremsschlauch (aus der Bastelkiste, vermutlich Kiss E 30) wurde zunächst mit Sekundenkleber fixiert und danach zur besseren Haltbarkeit mit 2K-Kleber seitlich und dahinter gestützt.
Ungewöhnlich: der gesamte Puffer (einschließlich Hülse) federt ein. Deshalb auch so viel Fleisch hinter der Pufferbohle um ausreichend Führung und Platz für die Feder zu bekommen.
In Hinblick auf "flach" und "gewölbt" wurden die Puffer wohl nach Zufall und nicht immer paarig montiert: Für den oberen Puffer wurde Ersatz angefordert, weil er mit einem Spalt zusammengeklebt ist.
Bilder von schwarz abgesetzten Zettelkästen sind nicht bekannt. Und da sie sich leicht abheben liessen, wurden sie silbern eingefärbt. Die Mittelholme liessen sich zum Einfärben nicht ganz so leicht abheben.
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Die Handgriffe wurden etwas herausgezogen und braun gestrichen. Diese Wagentypen hatten keine herausstehenden Schlusslichthalter mehr; sie wurden daher bündig abgeschnitten, ihres Stiles beraubt und unten auf den Querholm geklebt. Auch hier wurde vor dem Altern erst noch braun gefärbt. Die Handgriffe der Schiebetüren wurden entsprechend silbern gestrichen.
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Wie diese zwei Fotos zeigen, werden Handgriffe am Ende flach geschmiedet und dann verschraubt oder verschweisst. Auf die großen zentrischen Rosetten an dem Modell sollte man deshalb vielleicht besser ganz verzichten. Weniger ist manchmal mehr.

Auf dem nachfolgenden Foto von Ulrich Diener sieht man,
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dass diese Wagen überwiegend noch den alten DB Keks trugen. Die Aufnahme von dem museal hergerichteten Wagen - ebenfalls auf den Dybas Seiten gefunden - entstand 1985 bei den 150 Jahr-Jubiläums-Paraden und zeigt, dass eine "sattelfeste" Beschriftungsrecherche äusserst schwierig ist. Aber Platz für den DB Keks wurde auf dem MBW Wagen dennoch gefunden ...
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Streng genommen gab es den Keks auf Güterwagen erst ab Anfang der 70-er, aber da er ja eh schon Computerbeschriftung trägt ... :-)
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Eingefärbte Handgriffe, Mittelholme, Zettelkästen, versetzte Schlusslichthalter, andere Bremsschläuche und abgedrehte Spurkränze.
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Von Stefan Carsten haben wir noch interessante Details zur Beschriftung des Hbis 299 erfahren. Hier die Übersicht zur Epoche 3
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Hier, wie die Anordnung in Epoche 4 ist.
Freundlicherweise hat uns Stefan zu sehr fairen Konditionen diese Dateien erstellt, um damit bei Bedarf kurzfristig Abreibe-Beschriftungen fertigen zu können. Es sind auch Auszüge daraus möglich. Bei Interesse einfach mailen, damit man über eine sinnvolle Anordnung für den/die Film(e) nachdenken kann.
Schaunmermal ... :-)


Gerade ausgepackt
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Die 98.7 von Kiss ist ein sehr schönes Modell geworden.
Erste Eindrücke: aussen sehr sauberes Finish, gute Laufeigenschaften (echte Mallet-Lok; Radsätze hinten fest im Rahmen).
Im Sound ist wohl einiges unklar, wie sich aus einer Anfrage bei Kiss ergab (kein Glockensound, ungewöhnliches Fahrgeräusch und auch kein Taktgeber für den "radsynchron getakteten Rauch" gem. Homepage).
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Die Version als Museumslok (# 500 153) wirkt ohne Bw-, BD-, Gestängeanschriften usw. irgendwie nackt, ist aber tatsächlich in einer kurzen Zeitspanne so beim Vorbild gelaufen.
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Die zweite Version als Museumslok (# 500 154) trägt eine Beschilderung wie gewohnt und wirkt dadurch wesentlich gefälliger in dieser Hinsicht. Mit dieser Beschriftung lief sie beispielsweise auch bei den Jubiläumsparaden 1985 in Nürnberg. Dort hatte sie allerdings keine Blenden über den Frontfenstern.
Raddurchmesser und Achstand sind maßstäblich; die LüP wegen größerer Modellpuffer minimal um 4 mm überschritten. Die Radsätze dürften allerdings etwas zierlicher sein, wie sich im Vorbildvergleich zeigt (Gleiches gilt bei der 98.8 übrigens auch). Die Spurkränze sind 1,75 mm hoch, wirken aber wegen der gut einsehbaren Radsätze optisch größer und werden noch auf 1,25 mm (unser "NEM-pur") abgedreht.
maf 2291 57
Foto: Ralf Lauer, online auf dampflokomotivarchiv.de
1973 03 11 A129 11 98727 Bf Ochsenfurt
Auf diesem Foto übrigens die "nackte" Version gem. # 500 153
Hier der interessante Link zur Aufarbeitung der 98 727 in Kranichstein

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Als Museumslok hatte sie beim Vorbild solche Wagen leider nicht mehr am Haken, aber bis Anfang der 1930-er liefen solche Kompositionen noch sehr viel in Bayern.
Bei den Testfahrten stellte der Fahrsound wirklich nicht zufrieden. Man merkt, dass der Rädertakt fehlt. In manchen Geschwindigkeitsbereichen gibt es plötzlich eine Art 2/4-Takt oder man hat den Eindruck, dass manchmal eine "zweite Lok akustisch überholen" will. Und auch in Beharrungsfahrt treten immer Taktwechsel auf. Mit diesem Thema werden wir uns noch weiter befassen.
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Die immer öfter bei Modellen anzutreffenden "Baumel-Bremsschläuche" lösten sich auch hier im Fahrbetrieb sehr leicht und werden daher mit Kleber fixiert, um solch unschöne Bilder künftig zu vermeiden. Die Bremsschläuche wurden auch etwas gekürzt.
Achtung: die beiden unteren Vorreiber sind fest eingelötet und brechen ab, falls man sie (vgl. BA) zum Schliessen der Rauchkammertür drehen wollte !
Und nochmal Achtung: da sich das Führerhausdach nicht abnehmen lässt, ist das Einsetzen des Personals eh schon schwierig genug. Da die beiliegenden Figuren aus einer sehr harten Ms-Legierung sind, nimmt man besser Kunststoff-Menschen, bei denen sich zumindest an den Schuhsohlen saubere Standflächen schleifen lassen. Anders dürften wohl 98,7 % der Modelle ohne Besatzung bleiben ... ;-)
Auch Stand heute (02/2017) sind auf der Homepage noch zwei Bühlermotoren und Riemenantrieb auf jedes Fahrwerk erwähnt; tatsächlich gibt es aber nur einen Motor und das zweite Fahrwerk wird über Kardan angetrieben. Technisch und kaufmännisch sicher sinnvoll, letzteres aber nur für den Hersteller ... ;-)
Und wie oben schon erwähnt, ist da jetzt auch in der BA aus "radsynchron" getaktetem Rauch nur noch "getakteter Rauch" geworden. Auch das nicht gerade schön für den Kunden.
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Nicht ganz einfach zu öffnen, aber dann zeigt sie ein sehr solides Innenleben. Der Bühlermotor diesen Typs hat sich schon in sehr vielen Spur 1 Loks (E 32, BR 75, E 60 usw.) bestens bewährt
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Auch das weitere Innenleben überzeugt: Der RG von Esu auf einer Montageplatte zusammen mit dem Loksound L und seiner Basisplatine. Besonders erfreulich das neu konzipierte, separat angeschlossene PowerPack, welches die Lok ohne jegliches Ruckeln und Zirpen bis zu dem in CV 113 eingestellten Zeitpunkt noch sicher am Funktionieren hält.
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Im Foto oben die abgedrehten Spurkränze und der nachgerüstete Taktgeber für den neuen Sound und die RG-Ansteuerung. Die Platzverhältnisse beim Taktgeber sind sehr beengt, weshalb die Wandstärken reduziert werden musste. Falls leichte Risse bei der Montage entstehen sollten, ist das unkritisch und kann mit Sekundenkleber stabilisiert werden. Wir hoffen, dass Kiss uns noch Infos zu den Steckverbindern besorgen kann, damit der Anschluss des Sensors einfacher ausgeführt werden kann. Wenn das, und unsere Versuche mit einem neuen Sound zur Zufriedenheit verlaufen, wird diese kleine Mallet-Doku weiter ergänzt.

Die Erweiterung des Hintergrundes ist so gut wie abgeschlossen. Die Meterspur-Straßenbahngleise liegen bereits, auch ...
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wenn man sie aus dieser Perspektive nicht erkennen kann. Die Pendelzugautomatik wurde mit der Fahrstraßensteuerungen der IB2/SC7 und UB Belegtmeldern realisiert und mit einer Lenz V100 (einige Bilder weiter oben) erfolgreich in Betrieb genommen. Wenn die Aufforstung abgeschlossen ist, wird auch wieder der Wasserturm aufgestellt.

Anlässlich der Arbeiten an der 98.7 haben wir den Testlöffel für den Magnet/Sensoreinbau auch in unsere Lieferliste aufgenommen
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Und um vernünftig an Sounds mit Taktgeber arbeiten zu können, wurde ...
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... der Motor auf dem esu-Testboard ausgebaut und durch einen Getriebemotor mit Geberscheibe und Sensor ersetzt.
Wenn die Achse nicht durchgeht, wandern die Magnetfelder etwas nach aussen. Dann muss man mit dem Sensor auch ein wenig nach aussen gehen, weil sonst bei dieser horizontalen Magnetanordnung und diesem kleinen Scheibendurchmesser (10 mm) der Magnetabstand zu gering ist und der Sensor dazwischen nicht mehr (sicher) abschalten würde.
Anschlüsse Sensor (v.o.n.u.): WSENS (LS L: Whs), GND, +5V (LS L: VCC)
Unter den Testboards eine passend gelaserte, durchgehende Zwischenplatte zu Stabilisierung der beiden getrennten Platinen; das schont auch die Steckverbinder ...


Lenz USP auf der Meterspurstrecke (= Spur 0) im Test
USP
Neben einem leistungsfähigen Powerpack der über sauber arbeitende DC-Wandler in 5V Goldcups speichert und bei Entnahme die Spannung wieder hochsetzt, ist vor allem die hochempfindliche Verarbeitung der Eingangssignale eine gute Sache. Man kann mit der serienmäßigen Spur 0 V 100 über ein Blatt Papier fahren und die Lok reagiert dort noch absolut zuverlässig auf alle Steuerbefehle. Ein kleiner Clip dazu.
Das Papier bildet zusammen mit Schienenprofil und Radsatz eine Art Kondesator, der die Digitalsignale wie eine Funkfrequenz durchleitet, was dem Decoder dann noch für den Betrieb genügt. Mit Hilfe dieser Technologie spielt Schmutz auf den Gleisen (so gut wie) keine Rolle mehr. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Besonderheiten und Einschränkungen zu beachten: einpolige Halteabschnitte sind wirkungslos und die meisten Bremsstrecken (z.B. Break on DC) funktionieren nicht. Auch wird mfx und Motorola nicht unterstützt.
Wir haben das USP mit Nachrüstdecodern mal an einer Hüber IVk getestet, die ab Werk wirklich keine gute Stromabnahme hat. Leider puffern aber diese Nachrüst-Decoder  - im Gegensatz zur Spur 0 - nicht die Licht- und Susi-Ausgänge (Sound !), weshalb hier wieder der Rückbau auf Esu erfolgt ist. Schade, dass es bei Lenz zwei unterschiedliche Qualitäten des USP gibt, denn in Spur 0 ist das schon ein sinnvoller Weg.

Inzwischen enstand auch ein Clip von unserem radsynchronen 98.7 Sound mit Läutewerk. Er beinhaltet auch ein "freies" Segeln, also ohne Funktionstasten, allein über den Fahrregler bedienbar. Dieser Sound ist natürlich auch ohne Radsensor zu betreiben. Dafür müssen die CV-Anpassungen aber selbst vorgenommen werden.
Es gibt bei uns auch eine geschützte Version des originalen Kiss-Sounds, den wir auch um die Glocke ergänzt haben. Dieser Sound benötigt keine Ergänzung eines Radsensors.


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Für den Hbis wird dies in einer einmaligen Auflage als Abziehbild aufgelegt (Termin 25.3.2017). Das Format wird noch optimiert, damit man mit nur einem neuen Feld auskommt. Bilder vom gealterten Wagen folgen demnächst.

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Nach den letzten Bäumen wurde auch wieder der Wasserturm "gepflanzt". Es werden sicher eine paar Büsche, Tiere und Wege folgen, aber das eigentliche Ziel ist erst mal erreicht. Jetzt gilt es noch die Früchte von Fred`s Felsen-Workshop auf die Tunnelpartien zu übertragen ...
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Seit März ist auch eine V 90 im Bw Mannheim. Eingelugenes Maschinchen mit guten Fahreigenschaften. In der ersten Begutachtung erscheint der Zierstreifen am Längsträger etwas zu breit und der Rahmen recht viel Luft zu den Drehgestellen zu haben. Auf dem Dach ist ein Läutewerk nachgebildet; im Soundfile aber nicht zu finden. Und bisher sind auch noch keine Fotos aufgetaucht, wonach in Ep. 3 bereits die beiden Antennen auf dem kurzen Vorbau zu entdecken wären. Schaunmermal ...

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Neubau-Dampflok-Parade
Bei der 01 nur ein Neubaukessel, deshalb im Hintergrund :-)

Vom März-Fahrtag:
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Als Gastlok kam die neue 44 von km1 mal kurz vorbei
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Ein gelungenes Modell mit sehr guten Fahreigenschaften. Diese Form des Tenders ist natürlich Geschmacksache, haben aber als Exoten (es gab nur 3 Stück) beim Vorbild immerhin bis in die Siebziger überlebt. Beim Sound gab es auf die Schnelle zwei kleinere Auffälligkeiten.
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Auf dem Kessel findet sich eine Glocke, im Esuprojekt aber kein passender Sound. Was machen die Hersteller nur ??? Ist ein Kurvenqietschen und eine rustikale Bahnsteigsansage (auch noch bei einer Güterzuglok !) wichtiger? Das vorbildgerechte Verstummen des Auspuffschlages, wenn man den Dampfregler zurücknimmt ("Segeln") ist leider nur umständlich über Funktionstasten möglich. Mit Wehmut denkt man an so gute Sounds wie beispielsweise bei der 18.5 vom gleichen Hersteller ...
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Und wenn man die gut 10 Jahre ältere Kiss 44 daneben stellt, kann diese sich noch bestens behaupten. Das zwar "falsche", aber etwas dunklere Rot wirkt doch gefälliger wie das korrekte "Neurot" direkt aus dem AW. An obiger 44 helfen auch die zierlichen NEM pur Spurkränze (1,4 mm) beim guten Gesamteindruck.


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Die 98,7 hat sich mit ihren 1,3 mm hohen NEM pur Spurkränzen inzwischen im Dauerbetrieb bestens bewährt und auch alle kritischen Gleislagen ohne Entgleisungen oder hartes Anlaufen gemeistert.
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Erstaunlich auch die recht gute Zugkraft, denn das vordere Laufgestell hat keine Auflagepunkte zum Kessel und läuft somit "frei" voraus. In der 2,5 % Steigung wurden 5 Donnerbüchsen aus Stand im Bogen (R 280) kesselvoraus problemlos in Fahrt gebracht; mit Führerhaus voraus muss aber noch getestet werden ...
Eigentlich müsste diese Version der 98.7 Stangenpuffer haben und der von der früheren Petroleumbeleuchtung stammende Lampenzylinder auf dem Dach wird sicherlich noch irgendwann abgelötet werden.




 

Diese Galerie wird kontinuierlich erweitert.

03.2017.ab