IG Spur 1 Module

Rhein-Neckar

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Um weitere interessante Prellbockvarianten erhalten zu können, haben wir diesen Typ gewählt, der häufig bereits ab Epoche 3 zum Einsatz kam und ebenfalls leicht aus dem Märklin Serienprodukt gewonnen werden kann.

 

Zuvor aber noch Aufnahmen der nunmehr lieferbaren, gelaserten Bohlen und der Sh 0 Scheibe aus dem Umbauvorschlag in unserem ersten Bericht.

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Dieses gibt es als Set unter der Best.Nr. pb1

 

 

Eine andere Variante

 

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sind die geteilten Holzbohlen und die zusätzliche Querstrebe, die beim Vorbild - oft auch im Rahmen nachträglicher Umbauten - mit einem Stück Schienenprofil und Knotenblechen eingeschweisst oder eingeschraubt wurden, um die Stabilität zu erhöhen. Weiter sollte auch endlich mal mit dem unüblichen "Märklin-Einheits-Schwarz" für Prellböcke Schluss gemacht werden und das Grau (RAL 7023) als willkommene Abwechslung dienen.

 

Für den Umbau haben wir folgende Teile (Best.Nr. pb2) vorbereitet:

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- Bohr- und Montagelehre, Knotenbleche und Sh 0 Scheibe aus Karton
- Holzbohlen aus 2 x 3mm Sperrholz
- 0.8 er Ms Drahtstifte mit 1,2 er Kopf (10 Stück)

Einen 48,5 mm langen Rest Schienenprofil muss jeder selbst beisteuern.

Der Umbau:
- Die Löcher in den Knotenblechen auf 0,8 mm aufbohren
- in die Knotenbleche jeweils die beiden äusseren Nieten einkleben
- Knotenbleche in die Montagelehre einlegen
- Schienenprofil in die Knotenbleche kleben
- nach dem Aushärten entnehmen, an den inneren Löchern den Schienenfuss mit 0,8 durchbohren und weitere 4 Nieten einkleben
- ggfs. überstehende Stiftenden der Nieten abtrennen
- Querträger lackieren

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Dann die Biegelehre am Falz leicht abwinkeln und als Bohrlehre am Prellbock anlegen, und zwar solange noch die alte Pufferbohle als Abstandshalter vorhanden ist:

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4 mal 0,8 er Löcher in den Prellbock einbringen; ausserdem gleich ein Loch für den Haltestift der Sh 0 Scheibe (fehlt hier noch; es war ein 0,6 er Loch für 0,5 er Draht). Man sollte die Löcher auch noch ansenken, da der "nylon-artige" Kunststoff doch recht unangenehm zu bearbeiten ist. Evtl. herstellungsbedingte Gussgrate am Prellbockgerüst kann man auch nicht wegschleifen sondern muss sie mit einem superscharfem Messer entfernen. Vor dem Lackieren den Prellbock ruhig in Verdünner waschen; das Material hält einiges aus ...

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Das Entfernen der Pufferbohle ist bereits im ersten Bericht beschrieben und illustriert. Für die massenhaft übrigen Federpuffer gibt es neuen Verwendungszweck:

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Das Lackieren sowie das Zusammenkleben der neuen Bohlen und der Sh 0 Scheibe dürfte kein Problem darstellen. Zum Schluss ist dann noch der bereits fertiggestellte Querträger einzukleben und dabei die Nieten - falls knapp gebohrt - vorsichtig einzudrücken. So sollte dann der fertige Prellbock aussehen:

 

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Nicht vergessen: den Schraubenkopf zur Sicherung des Prellbockes im Gleis auch gleich grau lackieren ...


Nachtrag 05/2013
Die Oberfläche der lasergravierten Knotenbleche fiel nicht immer in gleichbleibender Qualität aus. Es wurde daher zusätzlich ein Ms-Gussteil geschaffen, welches nun auch gleich das zusätzliche Stück Schienenprofil enthält. Die Bestellnummer des kompletten Sets ist dann pb3.

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02.2013.ab
05.2013.ab

 

PS

... Dank an Fred vom "Chaos-Stammtisch", der kürzlich den aktuellen Impuls zur Fertigstellung lieferte !