IG Spur 1 Module Rhein-Neckar,

Mannheim (IGMA)

BR 93 von Kiss

Folgende Arbeiten kann man an diesem Modell vornehmen

  • Austausch der LED gegen Birnchen
  • Reduzierung in der Verkabelung
  • Nacharbeit an der Motorlagerung
  • Rotfärbung der Radreifen
  • leichte Alterung des Fahrwerksbereichs
  • Überarbeitung des Sounds, damit beim Runterregeln noch Leerlaufgeräusche zu hören sind (z.Zt. nicht möglich, da die notwendigen Dateien nicht zur erhalten sind)

08.2003.ab 


Die ursprünglichen LED mit bläulich-grellem Licht passen nicht so recht zu einer Epoche 3 Dampflok. Nach dem Austausch gegen Birnchen ist auch der Austrittswinkel des Lichts größer, so dass man es nun von der Seite sieht
 Nach dem Lösen von 16 Schrauben lässt sich das Gehäuse abnehmen
 

Am Decoder sicherheitshalber die Position der Stecker markieren. Nach Abziehen des Decoders kommt man an den Dip-Schalter der Grundplatine dran. Alle 6 Schalter sind auf on zu setzen (LED Vorwiderstände werden gebrückt)

 

Die LED Kabel kurz hinter der Laterne abschneiden. An dieser Stelle ein kleines Stück Leiterplatte als Lötstützpunkt setzen. LED nach vorne rausziehen. Die Birnchen (22 V, 22 mA, siehe Bastelartikel ) werden mit Isolierband umwickelt und eingesetzt.

 

Es sind alle 10 Schleiferkabel einzeln zum Decoder nach hinten in den Tender geführt. Man kann den Drahtverhau etwas reduzieren, wenn man die Schleiferkabel an Lötstützpunkten zusammneführt. Bei dieser Gelegenheit auch die dicken Kabel der Kuppelachsen durch hochflexible Litze (Brawa) ersetzen

 

 

Die Treibachse war in ihrem Federweg eingeschränkt, weil sich die Feder unter dem Motorträgerblech in dem Langloch eingeklemmt hat. Die Schraube erhielt zwei größere Unterlagscheiben und die Feder wurde in der Länge soweit gekürzt, dass sich das Motorlagerblech leicht seitwärts bewegen kann.

 

Die Radreifen wurden rot lackiert und das Fahrwerk leicht mit schwarzer Airbrush gealtert.

 

Wenn die Märklinkupplung etwas zu tief hängt, kann man etwas Messingdraht dazwischenlegen. Ist sie zu hoch, kommt der Draht auf die andere Seite.

Hinweis:
Uns erreichen immer wieder Anfragen, welche Farbe wir dazu verwenden. Hierzu hat jeder von uns seine eigene Praxis entwickelt. Generell gilt aber, dass es bei den Farbtönen nicht ganz so genau darauf ankommt, denn der schmale Radreifen fällt optisch nicht so sehr ins Gewicht. Auch die Modellhersteller haben oft unterschiedliche Farbtöne, weil die Farben z.B. auf Plastik und Metall unterschiedlich wirken.Am besten ist es, die Farben zu mischen und den Ton etwas dunkler zu halten, weil die Farben beim Trocknen aufhellen bzw. weil die Radreifen ohnehin immer etwas verschmutzt sind. Wenn man mit dem Pinsel arbeitet, hat sich Humbrol bewährt; beim Airbrushen nehmen wir matte Kunstharzfarben. Hinterher noch einen "Hauch" schwarz zum Altern macht sich besonders gut (und lässt auch ggfs. unterschiedliche Rottöne verschwinden).